E-Zigaretten

E-Zigaretten und Einweg-E-Vapes sind weit verbreitet. Ihre Elektronikbauteile und Akkus enthalten wichtige Metalle, seltene Erden und Rohstoffe wie Lithium und Kobalt sowie Schadstoffe wie Blei, Cadmium und Quecksilber. Mit dem Hausmüll oder gelben Sack entsorgt, können sie zu Bränden in Müllfahrzeugen, Wertstoffhöfen und Sortieranlagen führen. Sie müssen daher als Elektroschrott separat entsorgt und recycelt werden. Um knappe Ressourcen zu schonen, sollten statt Einweg-E-Zigaretten aufladbare Modelle möglichst lange verwendet werden.
Nach Informationen des Recycling Magazins zu ungenutzten Potenzialen alter Einweg-E-Vapes entspricht die Ladekapazität der Akkus von sechs Einweg-E-Vapes der eines Smartphones: In Akkus mit Einweg-E-Zigaretten stecken 550-mAh-Akkus, in einem iPhone 13 sind Akkus mit einer Speichermenge von 3.227 mAh verbaut.
Mehr Informationen:
- factsheet E-Zigaretten von Unfairtobacco und PowerShift
- E-Zigaretten: Zwischen Trend und Umweltgefahr (Remondis)
- Recyclingwirtschaft warnt vor Einweg E-Zigaretten (Remondis)
- Händler von Einweg-E-Zigaretten müssen ab 2026 ausgediente Geräte zurücknehmen. Das aktualisierte Elektro- und Elektronikgerätegesetz wird u.a. den Schutz vor Bränden durch falsch entsorgte Elektrogeräte mit Batterien an Wertstoffhöfen verbessern. Nach einer Übergangsfrist können ab 1. Juli 2026 ausgediente Einweg-E-Zigaretten an allen Verkaufsstellen, zum Beispiel Kioske oder Tankstellen, zurückgeben werden (Bundesumweltministerium)
- Verbandsschreiben an das BMUV zu Batteriebränden und der Novelle ElektroG. (BDE, BDSV, BVSE, VDM)
- Deutsche Umwelthilfe fordert konsequentes Produktverbot von Aromastoffen in Einweg-E-Zigaretten wie in Frankreich und Belgien