Ghana - Entsorgung von Kühlgeräten

Hintergrund

Die unsachgemäße Zerlegung von Kühl- und Gefriergeräten sowie Klimaanlagen ist wegen der darin enthaltenen Kühlgase problematisch: Besonders ältere Geräte enthalten Kühlgase, die schädlich für das Klima sind. Dies gilt besonders, wenn es sich dabei noch um FCKW-haltige Geräte handelt, deren Zahl insgesamt weniger wird. Auch die Kühlgase R12, R11 sind als Ozonschicht zerstörend eingestuft, das Kühlgas 134a zwar als klimawirksam, jedoch nicht Ozon zerstörend. Auf CO2-Äquivalente auf 100 Jahre bezogen ist R12 um das 10.720-fache klimaschädlicher als CO2., R11 um das 4.680-fache und 134a um das 1.430-fache.


Lange wurden zur Isolation von Kühl- und Gefriergeräten Schäumungsmittel eingesetzt, die Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) wie R 11, R 12 oder R141b enthalten. Da diese die Ozonschicht schädigen, wenn sie unkontrolliert entweichen, müssen solche Geräte in einer geschlossenen Aufbereitungsanlage aufgefangen und gespeichert werden.


Metalle aus ausgedienten Kühl- und Gefriergeräten wie Kupfer, Messing und Aluminium lassen sich auch in Ghana als Schrott gut vermarkten. Da der Kühlkreislauf vieler Geräte und die Schaumstoffisolierung klimaschädliche Gase enthalten, ist es positiv, dass es mit City Waste Recycling bereits ein Unternehmen gibt, das solche Geräte fachgerecht entsorgt und dabei die Gase aus dem Kühlkreislauf auffängt. Allerdings enden viele Geräte trotzdem noch auf Schrottplätzen, wo sie ohne Rücksicht auf Umwelt und Klima verwertet werden.


Auch gab es in Ghana lange keine Lösung für die Behandlung der Isolierschäume. Inzwischen können diese jedoch sachgerecht unter hohen Temperaturen im Land verbrannt werden.

Schritt 1: Trockenlegung des ausgedienten Kühlschranks

Schritt 2: Absaugen der Kühlgase

Speicherung der Kühlgase zur klimaverträglichen Entsorgung